Samstag: 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr (wobei das Haus während der Führung zwischen 14 und 15.15 Uhr nicht frei zugänglich ist)
Samstags von 14 bis 15.15 Uhr findet jeweils eine Führung statt. Vor und nach der Führung hat man Gelegenheit, dem Schmied über die Schultern zu schauen, sich im Haus umzusehen oder den Klangladen zu besuchen. Während der Führung ist das Haus nicht zur freien Besichtigung geöffnet.
Zentrale Elemente der rund um den Säntis gelebten Alpkultur sind die Schelle und das Hackbrett: In der «Klangschmiede» in Alt St. Johann stehen die Erhaltung der Kunst der
Herstellung von Sennschellen sowie die Fertigung von Klangschalen, Gongs und
weiteren geschmiedeten Klangobjekten aus Metall im Zentrum. Die Schmiede-Werkstatt mit der Doppelesse wird von erfahrenen Instrumenteschmieden aus dem In- und Ausland genutzt,
aber auch von Kursteilnehmenden, welche selbst beispielsweise eine Schelle oder
einen Gong herstellen wollen.
In der Holz-Instrumente-Werkstatt werden Santur (die
Urform des Hackbretts), Monochord, Cajón und weitere Holzinstrumente
in Kursen unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten gebaut. Es ist
geplant, traditionelle Instrumente wie die Toggenburger Halszither weiter zu
entwickeln.
Gäste können sich bei Führungen aber auch an verschiedenen Klangexperimentierstationen (Proportionenorgel, Experimentier-Monochord, Wasserklangbilder, Spektograf für Oberton-Formanten, Chladnifiguren) im Haus mit dem Klang auseinandersetzen und ihn unter anderem auch sichtbar machen. Und sie begegnen
einem wohlklingenden Haueis-Gschell, der prächtig bemalten Toggenburger
Hausorgel von Joseph Looser aus dem Jahre 1812, Instrumenten von Ulrich Ammann und themenbezogenen Wechselausstellungen.
Haus "zur Mühle" im frischen Anstrich
Mit der Eröffnung im Juli 2011 hat KlangWelt Toggenburg eine feste Heimat. Regierungsrätin Kathrin Hilber, Kulturchefin des Kantons St.Gallen, ist überzeugt, dass "die Klangschmiede das Gesamtangebot der KlangWelt hervorragend ergänzt und der Region eine einmalig grosse Chance bietet."
Die Sonderausstellung in der Klangschmiede von Lorenz Mühlemann zeigt alle in der Schweiz gespielten Zithern. Eng verbunden mit der bäuerlichen Kultur sind die althergebrachten Volksinstrumente Häxeschit, Schwyzer Zither und Glarner Zither sowie die spezielle Toggenburger Halszither. (Dauer: 2. Dezember bis 28. Mai)
Er ist kleiner als ein Hackbrett, aber dessen Urgrossvater: Der Santur. Die Kastenzither wird in der indischen Musik gespielt. Und jetzt im Toggenburg in der Klangschmiede gebaut.
Am Mittwoch, 12. Oktober war ein Freudentag für die Verantwortlichen der Klangschmiede in Alt St. Johann: Von der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft gab es einen 40 000-Franken-Check.
«Für die neue Nutzung wurden alte Teile des Hauses mit zeitgemässen Einrichtungen ergänzt», sagt der Projektleiter der Klangschmiede, Alois Ebneter.
Eine Reportage über die Klangschmiede in Alt St.Johann von Reto Neurauter im Magazin "Terra Plana"
Mit viel Liebe zum Detail hat das Team rund um Alois Ebneter, Projektleiter der Klangschmiede in Alt St. Johann, einen Begegnungsort für Musik- und Handwerkskunst geschaffen, der weit herum seinesgleichen sucht. Der Besucher wird vom regelmässigen Klappern des Wasserrades empfangen, das im Zuge des Um- und Ausbaus des Hauses «zur Mühle» komplett neu aufgebaut wurde.
Nach sechzehn Monaten Umbau- und Restaurationszeit ist am Wochenende in Alt St. Johann im fast 500jährigen «Haus zur Mühle» die Klangschmiede der Klangwelt Toggenburg für das Publikum eröffnet worden. Damit steht nun ein in der Schweiz einzigartiges Zentrum für Klangvermittlung und -forschung zur Verfügung.
Die wichtigsten Formen der Musikkultur rund um den Säntis sind die Schelle und das Hackbrett: In der «Klangschmiede» in Alt St. Johann wird diese Kultur neu gelebt. Das frisch renovierte Haus «zur Mühle» ist im Besitz der Stiftung KlangWelt Toggenburg und wurde in einem feierlichen Akt zum Betrieb an den Verein KlangWelt Toggenburg übergeben. Es soll in Zukunft als Begegnungsort und Musikwerkstatt der besonderen Art zur Entwicklung und Pflege des Themas Klang im Toggenburg beitragen.
Die Eröffnung der Klangschmiede in Alt St. Johann stellt einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der Klangwelt Toggenburg dar. In der Schmiede soll Handwerk betrieben oder mit Klängen experimentiert werden können.
Die Klangschmiede der Klangwelt Toggenburg ist gestern eröffnet worden. Mit Schmiede, Hackbrettwerkstatt und Klanglabor steht damit ein in der Schweiz einzigartiges Zentrum offen.
Unlängst hat Klangwelt Toggenburg ihren Geschäftssitz von Unterwasser in die Klangschmiede Alt St. Johann verlegt. Geschäftsleiter Andreas B. Müller spricht über die unmittelbare Zukunft der Klangwelt.
Projektleiter des Umbaus der Mühle in die Klangschmiede ist Alois Ebneter. Der ehemalige Gemeindepräsident von Alt St. Johann ist seit vielen Jahren mit der Klangwelt sehr eng verbunden. Nach der Eröffnung bleibt er der Klangschmiede erhalten und wird Kontakte mit Schmieden und den Hochschulen pflegen.
Liebe Klangbegeisterte, wir freuen uns sehr, Sie zur Eröffnung der Klangschmiede in Alt St. Johann einladen zu dürfen. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen und so sind wir froh, die Klangschmiede am ersten Wochenende im Juli gemeinsam mit Ihnen eröffnen zu können.
Die Klangwelt Toggenburg ist um eine Attraktion reicher: Die Klangschmiede soll aber nicht nur Touristen anlocken. Dank ihr sollen die Kühe rund um den Säntis künftig Schellen um den Hals tragen, die in Alt St.Johann geschmiedet worden sind.
Manfred Zäch ist einer der Schmiede, der schon bald in der Klangschmiede in Alt St. Johann Schellen herstellen wird. 36 Jahre lang hatte er in Mörschwil eine Schmitte mit insgesamt zehn Lehrlingen. Schellen stellt Manfred Zäch aber erst seit drei Jahren her, in seiner Schmitte in Krummenau.
Drei Monate später als geplant, wird Anfang Juli die Klangschmiede in Alt St. Johann eröffnet. Ein Blick auf den Stand der Um- und Ausbauarbeiten zeigt die Ambitionen des bisher grössten Projekts von Klangwelt Toggenburg.
Ende Juni ist es soweit: die Klangschmiede im umgebauten "Haus zur Mühle" in Alt St.Johann wird eröffnet. Das Haus strahlt von aussen schon heute eine Frische und Klarheit aus, die neugierig macht auf die Geheimnisse im Innern des historischen Gebäudes ...
Die Freude ist gross: Letzte Woche wurde das Wasserrad neben dem Haus zur Mühle in Alt St.Johann in Betrieb genommen. Mit grossem Aufwand wurde das mehr als vier Meter hohe Rad vor Ort zusammengesetzt.
Das ganze Land spricht vom Aufbruch in der Schweizer Volksmusik. Die Ostschweiz steht dabei keineswegs abseits. Auf leisen Sohlen etabliert sich ein Hackbrett-Trio in der Szene und macht dabei alles «anderscht».
Die Umbauarbeiten sind im vollen Gang: Aus dem Haus "zur Mühle" in Alt St. Johann entsteht die Klangschmiede. In einigen Wochen werden die Handwerker aus- und die KlangWelt einziehen. Ruhig wird es auch dann nicht. Die Verantwortlichen haben viele Pläne, was in der Klangschmiede zukünftig passieren soll.
Der Umbau der Klangschmied schreitet zügig voran. KlangWelt Toggenburg möchte im Rahmen der Hackbrettwerkstatt den Bau und das Spiel der Toggenburger Halszither neu beleben und im 2. Stock, als Klangexperiment, die wunderbaren Bilder von schwingendem Wasser zeigen. Dafür werden 35'000 Franken gesucht.
Klangwelt Toggenburg wartet auf das Klanghaus. Untätig bleiben die Initianten dabei nicht. 2011 werde zum entscheidenden Jahr, sagte Präsident Hans Bütikofer an einer Orientierung anlässlich des Baus der neuen Klangschmiede.
Ab kommenden Frühling soll in der Klangschmiede gearbeitet werden, wie die Verantwortlichen am Mittwochabend betonten. Auch bezüglich Klanghaus herrscht grosser Optimismus.
Im Hackbrettatelier über der zurzeit entstehenden "Klangschmiede" im Alt St.Johanner Haus zur Mühle soll neben der Pflege und Weiterentwicklung des Schellenschmiedens ein Zentrum der kulturellen Bedeutung des Hackbretts und seiner mit ihm verwandten Instrumente entstehen.
Man sieht es schon von weitem, das «Haus zur Mühle» ist eingerüstet. Die gelbe Farbe wurde entfernt, im frischen Weiss sieht das Gebäude aber trotz Gerüst grösser aus. Geschindelt wird auf drei Seiten des schmucken Hauses. Doch was wird aktuell gemacht? Ein Besuch auf der Umbau-Baustelle.
Derzeit sorgen die Handwerker für den richtigen Klang und dafür, dass aus dem Haus zur Mühle in Alt St.Johann die Klangschmiede wird. Die Arbeiten verlaufen nach Plan, versichern die Verantwortlichen.
Ein Amboss steht bereits etwas quer vor der Theke des zukünftigen Klangschmiede-Shops im Haus zur Mühle in Alt St. Johann. Ansonsten erinnert noch gar nichts an die Bestimmung des Hauses als Sitz der Klangwelt Toggenburg mit Shop, Klangschmiede, Hackbrettwerkstatt, Studios für Gastkünstler und Büroräumlichkeiten.
Unter dem Namen „KlangWelt Toggenburg“ werden seit 2003 Aktivitäten und Angebote zusammengefasst, welche die wichtigsten Formen der Musikkultur zwischen Säntis und Churfirsten in der Ostschweiz vermitteln: den Naturjodel, den Alpsegen, die Schellen als Elemente der Alpkultur und das Hackbrett als naturtöniges Saiteninstrument in der Tanzmusik. Kennzeichnend für diese einzigartige, in der einheimischen Bevölkerung stark verwurzelte Klangkultur sind die untemperierten Naturtöne, welche überraschende Verbindungen zu anderen Musikkulturen in Europa, Afrika und Asien herstellen. Gerade solche Brückenschläge zwischen lokaler und fremder Kultur, aber auch die Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Spiritualität und Alltäglichkeit, zwischen freiem Experiment und strenger Form machen die Lebendigkeit von KlangWelt Toggenburg aus. KlangWelt Toggenburg bietet vielfältige Erlebnisse zum Thema Klang in Klangkursen, auf dem Klangweg, bei Klangfestivals und Konzerten, mit Klangwellness, in der Klangschmiede und in ein paar Jahren auch im Klanghaus am Schwendisee.