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Seminar mit Galsan Tschinag - Schamanische Heilkunst und Spiritualität

Galsan Tschinag, Schamane, Dichter und Schriftsteller aus der Mongolei lädt ein, im Seminar "Schamanische Heilkunst und Spiritualität" die Sinne zu öffnen und die Dinge als das wahrzunehmen, was sie sind. Er weist den Weg, mit dem Leben entspannter umzugehen, Ruhe zu finden, sich auf die wesentlichen Werte zu besinnen wie Liebe und Mitgefühl.


Der mongolische Schriftsteller und Schamane Galsan Tschinag, Oberhaupt der Tuwa in der Westmongolei, wurde im Winter 1943/44 in eine geachtete Nomadenfamilie geboren. Seine Vorfahren waren Ratgeber für die große Sippe und die kasachischen Nachbarn.

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Nach der Schule begann er in der Hauptstadt Ulan Bator mongolische Literatur zu studieren. Ein Stipendium brachte ihn 1962 nach Leipzig, wo er das Germanistikstudium aufnahm, das er summa cum laude 1968 abschloss. Durch die politische Wende 1990 konnte er endlich seine in deutscher Sprache verfassten Bücher veröffentlichen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet, erhielt er auch das Bundesverdienstkreuz am Band.

Seit 1992 reist er jedes Jahr nach Europa zu Lesungen, Vorträgen und Kongressen und leitet Seminare. Er ist eine Brücke zwischen West und Ost mit seinem urzeitlichen Schamanen- und Nomadentum gegenüber der westlichen klassischen kulturphilosophischen Aufklärung und seinem technisch-naturwissenschaftlichen Fortschritt.

Hinzu kommt die Realisierung einer Vision: er will die Mongolei mit 1 Million Bäumen wieder bewalden, da die Niederschläge nachlassen und eine Versteppung des Landes droht. Innerhalb der letzten 3 Jahre sind 200 000 Bäume gepflanzt worden.

Er lebt in der Umgebung von Ulan Bator und bei seiner Sippe im Hohen Altaigebirge.

 

» Details und Anmeldung

 

Web: www.galsan.info

 

Datum: 17.10.2011 12:51

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Unter dem Namen „KlangWelt Toggenburg“ werden seit 2003 Aktivitäten und Angebote zusammengefasst, welche die wichtigsten Formen der Musikkultur zwischen Säntis und Churfirsten in der Ostschweiz vermitteln: den Naturjodel, den Alpsegen, die Schellen als Elemente der Alpkultur und das Hackbrett als naturtöniges Saiteninstrument in der Tanzmusik. Kennzeichnend für diese einzigartige, in der einheimischen Bevölkerung stark verwurzelte Klangkultur sind die untemperierten Naturtöne, welche überraschende Verbindungen zu anderen Musikkulturen in Europa, Afrika und Asien herstellen. Gerade solche Brückenschläge zwischen lokaler und fremder Kultur, aber auch die Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Spiritualität und Alltäglichkeit, zwischen freiem Experiment und strenger Form machen die Lebendigkeit von KlangWelt Toggenburg aus. KlangWelt Toggenburg bietet vielfältige Erlebnisse zum Thema Klang in Klangkursen, auf dem Klangweg, bei Klangfestivals und Konzerten, mit Klangwellness, in der Klangschmiede und in ein paar Jahren auch im Klanghaus am Schwendisee.